Geschichte des Dichter- und Stadtmuseums

Das Dichtermuseum basiert auf dem bedeutenden Nachlass des deutschen Freiheitsdichters der Revolution von 1848 Georg Herwegh und seiner Frau Emma, geborene Siegmund. Dieser bildete 1946 den Grundstock des neu eröffneten Dichtermuseums im 3. Stock des Liestaler Rathauses. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde die Museums-Sammlung durch Nachlässe und Objekte aus dem Besitz weiterer Autoren ergänzt, deren Biografien eine Verbindung zu Liestal und der Region aufweisen.

In seiner jüngeren Funktion als Stadtmuseum betreut das Museum auch die Bildersammlung, das umfangreiche Material zur Geschichte der Stadt Liestal und des Kantons Basel-Landschaft sowie die Waffen- und Fahnensammlung der Stadt.
Diese Fülle der Sammlungen sowie die Dichte an Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum erfordern viel Platz in eigenen Räumen.
Daher ist das Dichter- und Stadmuseum 2001 ins «Bussmannhaus» an der Rathausstrasse 30 gezogen.