Programm

Dienstag, 19. November 2019, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Felix Krull. Hochstapler

Der Schauspieler Volker Ranisch, der mit seinen eindrucksvollen Solo-Abenden Stammgast auf der DiSTL-Bühne ist, präsentiert seinen Liestaler Fans ein weiteres auf Hochglanz poliertes Theaterjuwel. Die Rolle von Thomas Manns schillerndem Hochstapler ist ihm in ihrer Sprachkunst, ihrem Witz und ihrer Abgründigkeit auf den Leib geschneidert. Ein faszinierendes Erlebnis!

Carl Spitteler im Strandbad (©SLA Bern)

Sonntag, 24. November 2019, 10.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.– plus Museumseintritt
Öffentliche Kuratorenführung durch die aktuelle Sonderausstellung ‹Poesie und Politik› ohne Voranmeldung

Mit Rea Köppel.

Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Vom Erzähler erzählen: Carl Spittelers Prosawerk

Die Erzählungen Spittelers sind in ihrer Anlage oft bemerkenswert modern, trotzdem (oder deswegen?) blieb ihnen der anhaltende Erfolg versagt. Roger Scharpf, Germanist, Gymnasiallehrer und ETH-Dozent, hat sich in seiner Dissertation als Einziger intensiv mit Spittelers Prosawerk auseinandergesetzt. In seinem Vortrag ordnet er es in den Kontext der zeitgenössischen Erzählliteratur ein und geht der Frage nach, was erfolgreiches Erzählen ausmacht.

Fotografie von Ayse Yavas

Samstag, 30. November 2019, 19.30 / 20.30 / 21.30 Uhr
Eintritt: Fr. 25.– (Kulturpass) / Jugendliche bis 25 Jahre gratis
Kulturnacht Lichtblicke mit Christoph Simon

Christoph Simon ist Gewinner des Salzburger Stiers 2018 und zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam (2014 und 2015). Seine Romane und Texte sind in neun Sprachen übersetzt und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden. An der Kulturnacht präsentiert er Ausschnitte aus seinen Bühnenprogrammen, die durch ihren feinsinnig-ironischen Humor und ihre hohe literarische Qualität auffallen.

Freitag, 6. Dezember 2019, 20.00 Uhr
Eintritt: Fr. 20.– / 10.–
Dichter SLAM – 20. Liestaler Poetry Slam: Dead or alive?

Der Dichter SLAM rockt zum 20. Mal über die Bühne – wenn das kein Grund zum Feiern ist! In diesem ‹Dead or alive›-Slam treffen vor Pointen sprühende junge Slammerinnen und worteschmiedende Grünschnäbel auf die toten Poeten, die in jeder St. Nikolaus-Nacht im Museum herumgeistern. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch zwanzig Ausgaben länger ...
Moderation: Rea Köppel

Porzellanschale auf Spittelers Schreibtisch

Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/15.–
«Sie tanzen um ein Schlückchen Glück»: Spittelers Schmetterlinge
[In Zusammenarbeit mit der Naturforschenden Gesellschaft Baselland NGBL]

Carl Spittelers Gedichtband ‹Schmetterlinge› aus dem Jahr 1889 ist ein duftig-leichter Einstieg in das Werk des Literaturnobelpreisträgers. Doch hat sich Spitteler für seine poetischen Betrachtungen über ausgewählte Schmetterlingsarten auch eingehender mit dieser artenreichen Insektenordnung befasst? Diese Frage klären wir mit dem Biologen Oliver Balmer anhand ausgewählter Schmetterlings-Gedichte, vorgetragen von Regula Grauwiller.

Carl Spittelers Original-Nobelpreismedaille

Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
«Dass mir für viele Müh ein wenig Sonne scheine»: Carl Spittelers Weg zum Nobelpreis

Zum Abschluss des Spitteler-Jubiläumsjahrs wirft Rea Köppel, die Kuratorin der Ausstellung ‹Poesie und Politik›, ein Schlaglicht auf die Verleihung des Literaturnobelpreises und die Faktoren, die dies beförderten oder behinderten. Sie stellt die beteiligten Persönlichkeiten und ihre oft unterschiedlichen Interessen vor, vergleicht widersprüchliche Quellen und ergänzt sie mit eigenen Nachforschungen.