Programm

Achtung: Gemäss der Verordnung des Bundes vom 24.02.2021 werden alle Veranstaltungen bis 22. März 2021 abgesagt. Das betrifft auch die Vernissage unserer neuen Sonderausstellung ‹Versuch, den Himmel zu berühren›. Wir suchen nach Verschiebedaten und informieren Sie an dieser Stelle über Absagen oder neue Daten.

Unser Veranstaltungsprogramm für den Frühling 2021 ist da!

Erster Wahlgang mit Beteiligung von Frauen (Museum.BL)

Verschiebung:

Die ursprünglich für den Freitag, 5. März 2021, 19.30 Uhr, geplante Veranstaltung ‹Stimmen, Streiks und Stehvermögen. 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz› findet neu am 1. Juni 2021 statt!



Die Veranstaltung wurde abgesagt und auf den 29. März 2022 (Humortage 2022) verschoben!

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Matto Kämpf: Am Apparat
[Im Rahmen der Humortage Liestal]

Sein neues Programm mit Telefonsketchen, Dia-Shows und Liedern zeigt Matto Kämpf am Telefon, am Dia-Projektor und am Örgeli. Er nimmt Anrufe entgegen, erklärt die Welt und besingt sie. Kämpf ist Autor, Filme- und Theatermacher aus Bern; seine Spoken-Word-Programme zeichnen sich durch seine skurrilen und humorvollen Texte aus.

Die Veranstaltung wurde abgesagt! Wir suchen nach einem Verschiebedatum.

Dienstag, 16. März 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Der Wörterer Gerold Ehrsam. Am Klavier: Michael Giertz

Der Liestaler Lyriker und Performer Gerold Ehrsam präsentiert seinen zweiten Gedichtband ‹warum nicht zwai›, dazu ältere und neue, noch unpublizierte Texte. Seine Themen sind so vielfältig wie das Leben: von Tod bis Geburt, von Lachen bis Weinen, von scheinbar Kleinem bis zu vermeintlich Grossem. Bildstark, poetisch, corona-tauglich, aktuell.

Verschiebung:

Die ursprünglich für den Dienstag, 23. März 2021, 19.30 Uhr, geplante Gedenkveranstaltung Zum 100. Geburtstag von Marcel Wunderlinfindet neu am 28. Mai 2021 statt!

Die Veranstaltung wurde abgesagt! Wir suchen nach einem Verschiebedatum.

Freitag, 26. März 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Aus Schrei wird Schreiben – und eine Bildsprache

Bekannt geworden ist Jörg Shimon Schuldhess als Maler und Grafiker. Hinterlassen hat er aber auch über 200 Bände Tagebücher, Gedichte, Briefe und Vorlesungen. Beat Dietschy, Philosoph und langjähriger Freund von Schuldhess, schlägt vom geschriebenen Werk des Künstlers her den Bogen zu den Bildern der Ausstellung ‹Versuch, den Himmel zu berühren›.

©Fotografie: Jen Ries

Dienstag, 6. April 2021, 19.30 Uhr
Eintritt frei / mit Apéro
‹D Räschte vo Hüt›. Buchvernissage von Dominik Muheim

Im Quartierladen wird neuerdings Zeit verkauft, ein Rasenmäher-Roboter bricht aus seinem Garten aus und ein perfekt gestrichenes Gomfischnittli fliegt durch die Küche: Dominik Muheims Geschichten beginnen in der Normalität des Alltags und führen uns auf lustvollen Abwegen in die Absurdität davon. Dabei jongliert er mit Hoffnungen, Ängsten und Erinnerungen seiner Figuren und löst dabei immer wieder ungeahnte Sehnsüchte aus.
Seit 2018 schreibt Muheim regelmässig Morgengeschichten für Radio SRF 1. Nun erscheinen seine Mundarttexte endlich in gedruckter Form. Dies muss gröber gefeiert werden. Eine Lesung mit Nebelmaschine und Musik und Apéro. Und einem Gespräch, geführt von Daniela Dill, über die Mundart, übers Schreiben, übers Auftreten und über d Räschte vo Hüt.

Dienstag, 13. April 2021, 19.30 Uhr
Eintritt frei / mit Apéro
Schön ..., dass er am Leben blieb. Buchvernissage von Bernd Bunke

Auf der Suche nach Glück verlässt ein junger Mann das geteilte Berlin und lässt sich zu Beginn der sechziger Jahre in der Schweiz nieder, durchlebt persönliche und berufliche Schwierigkeiten und sucht beharrlich nach einem erfüllten Leben. Bernd Bunke verwebt in seinem zweiten Buch Autobiografisches mit den Einsichten eines Wahlschweizers.

Freitag, 16. April 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Liestaler Moritaten: Schnitzelbank-Traditionen der Basler Landschaft

Schnitzelbänke gehören nicht nur in der Stadt Basel, sondern auch auf der Landschaft untrennbar zur Fasnacht. Hanspeter Meyer, der als Stadtführer, Einwohnerrat, Ehrenzunftherr der Zunft zum Stab und Autor bekannt ist, führt in die lange Geschichte dieser Kunst ein – und der Auftritt mehrerer Schnitzelbankgruppen soll für die Absage der Liestaler Fasnacht 2021 entschädigen.

Dienstag, 20. April 2021, 19.30 Uhr
Eintritt frei / Kollekte. Mit Apéro.
Innensicht. Texte zur psychischen Seite des Alltagslebens
Buchvernissage des Verbands der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beider Basel (VPB)

Tattoos, Dicksein, Trennung oder Erbstreit – von 2016 bis 2019 beantwortete eine Redaktionsgruppe des VPB Fragen der Leserschaft der ‹bz basel› zur psychischen Gesundheit. Ihre einfühlsamen Antworten mit Hinweisen auf regionale Hilfsangebote liegen jetzt als Buch vor.

Fotografie ©Elena Zaucke

Freitag, 23. April 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.– / 10.–
Ganz andere Geschichten. Lesung von Patrick Roos, mit Regula Grauwiller

Nach der übermütig provokant-poetischen Darbietung im Herbst 2018 wird uns der Liestaler Künstler Patrick Roos mit zwei oder drei ganz anderen Erzählungen überraschen. Seine Texte liest er auch diesmal gemeinsam mit der Schauspielerin Regula Grauwiller.

Freitag, 30. April 2021, 20.00 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/5.–
Wham! Der 22. Dichter SLAM

Nach der euphorisch gefeierten ‹Liestal edition› setzt der Dichter SLAM seinen Höhenflug fort. Seien Sie dabei, wenn junge Slammerinnen und junggebliebene Poetry-Slam-Schweizermeister (oder umgekehrt) auf der Bühne die Pointenmaschine anwerfen, sich in Rhythmen verlieren und auf überraschende Art über das Leben nachdenken. Ein Fest für die Gehirnzellen!

Freitag, 7. Mai 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Von der Ungeheuerlichkeit der Existenz zum banalen, lustigen Alltag. Lesung von Peter Graf

Der Lupsinger Autor und Psychiater Peter Graf, der dem Stammpublikum des DiSTL auch als Besitzer des Buchladens und Antiquariats ‹Poetennest› bekannt ist, liest aus seinem aktuellen literarischen Schaffen. Grafs Geschichten kreisen um Altes und Neues, Vergängliches und Ewiges; er bringt seine Zuhörerschaft zum Nachdenken, aber auch zum Lachen.

 

Dienstag, 25. Mai 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Freiheit und Demokratie erkämpfen. Zu Wilhelm Rüstows 200. Geburtstag

Wilhelm Rüstow (1821–1878) war ein schwieriger, aber höchst vielseitiger, kämpferischer und hochbegabter Mensch: Revolutionär, Offizier, Garibaldiner, Militärschriftsteller, rabiater Demokrat und Weggefährte des Ehepaars Herwegh. Sein Nachlass wird heute im DiSTL aufbewahrt. Carlo Moos, emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Zürich, führt in Rüstows seinerzeit weit verbreitetes Werk und seine tragische Lebensgeschichte ein.

Freitag, 28. Mai 2021, 19.30 Uhr (verschoben von 23. März)
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Zum 100. Geburtstag von Marcel Wunderlin

Als Redaktor bei Radio DRS wurde er vor allem mit der Sendung ‹E Chratte voll Platte› in der ganzen Deutschschweiz und darüber hinaus populär: Der Grafiker, Werbeberater, Mundartschriftsteller und ‹Hobby-Liestaler› Marcel Wunderlin. Zu seinem 100. Geburtstag stellen sein Sohn Dominik Wunderlin, die Mundartautorin Vreni Weber-Thommen und der SRF-Mundartredaktor Markus Gasser verschiedene Facetten dieser vielseitigen Persönlichkeit vor.

Dienstag, 1. Juni 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Stimmen, Streiks und Stehvermögen. 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

Die Geschichte der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Schweiz ist voller Aufbrüche und empfindlicher Rückschläge, faszinierender Lebensgeschichten und mutiger Aktionen. Erfahren Sie, wie sich bekannte Baselbieter Persönlichkeiten wie Elisabeth Thommen (1888–1960) oder Joseph Viktor Widmann (1842–1911) vehement für das Frauenstimmrecht in der Schweiz einsetzten, bis es am 7. Februar 1971 endlich landesweit eingeführt wurde. Und wo steht die Gleichstellung heute?
Mit: Rea Köppel (DiSTL), Sabine Kubli (Kulturvermittlerin, ehemalige Leiterin Gleichstellung BL) und Jana Wachtl (Leiterin Gleichstellung BL).

Freitag, 4. Juni 2021, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Ein hellhöriges Werk am Abgrund. Zum 25. Todestag von Adelheid Duvanel

In einem Gedenkanlass soll die am 8. Juli 1996 verstorbene Schriftstellerin und Malerin umfassend gewürdigt und ausgewählte Erzählungen gelesen werden: Martina Kuoni erzählt aus dem schwierigen Leben der Adelheid Duvanel, die einen Teil ihrer Kindheit in Liestal verbrachte, Friederike Kretzen und Elsbeth Dangel-Pelloquin stellen die von ihnen betreute Gesamtausgabe von Duvanels Werken vor und Albert M. Debrunner berichtet über seine Bemühungen, in Basel die Erinnerung an diese bedeutende Autorin wachzuhalten.