Programm

Dienstag, 6. März 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 25.–/15.–

I Pelati delicati: ‹Svissenesse›. Ein theatralisch-musikalischer Abend [Humortage Liestal]

Andrea Bettini, Secondo aus Zürich-Höngg, und Basso Salerno, Süditaliener aus Langenbruck, erweitern als I PELATI DELICATI seit acht Jahren mit viel Italianità die schweizerdemokratische Mittelmassbreite. In ‹Svissenesse› machen sich die beiden mit ihrer roten Vespa auf den Weg ins Herz der Schweiz. Bettini, Doppelbürger, will Salerno, der seit 29 Jahren in der Schweiz lebt, dazu bewegen, finalmente den Passoporto svizzero zu beantragen. Ein liebenswert skurriler und musikalisch mitreissender Abend über die Suche nach der Heimat des Herzens.

 

Sonntag, 18. März 2018, 10.30 Uhr
Kosten: Fr. 15.–/10.–

Chienbäse, Banntag, Fasnachtsfreuden

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung zum Liestaler Brauchtum von Hanspeter Meyer (ohne Anmeldung).

 

Dienstag, 20. März 2018, 18.00 Uhr
Eintritt frei

Vernissage der Ausstellung von Rut Bischler

Die Ausstellung zeigt die eindrücklichen Bilder der Liestaler Kindergärtnerin und Musikerin Rut Bischler (* 1937), begleitet von erläuternden Texten der wortgewandten Künstlerin und Auszügen aus ihren illustrierten Tagebüchern. An der Vernissage wird zudem die Begleitpublikation vorgestellt, welche die ganze Bildserie präsentiert und im Kontext der Art brut / Outsider art verortet.

Die Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin wird von Anita und Markus Stolz (Goni, Erdflöte und Cello) musikalisch untermalt, die Laudatio hält Dr. Stefan Hess (Museumsleiter).

 

Dienstag, 10. April 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Kunst der Geisteskranken – Naive Kunst – Art brut – Aussenseiterkunst: Zur Geschichte und Rezeption der Kunst ausserhalb des etablierten Kunstbetriebs. Vortrag von Dr. Rudolf Suter

Der Basler Kunsthistoriker Dr. Rudolf Suter gibt einen Einblick in die spannende Geschichte der Aussenseiterkunst, in deren Kontext man die aktuelle Ausstellung von Rut Bischler stellen kann. Vor rund hundert Jahren setzte das Interesse an der Kunst von abseits der Gesellschaft stehenden, künstlerisch nicht ausgebildeten Personen ein. Im Verlauf der Zeit haben sich die Wahrnehmung und der Umfang dieser Kunst sowie ihre Bezeichnung verändert. Daneben geht der Vortrag der Ähnlichkeit zwischen moderner Kunst und Aussenseiterkunst – und ihrem Missbrauch – nach.

 

 

Freitag, 20. April 2018, 20.00 Uhr
Eintritt: Fr. 20.–/10.–

Dichter SLAM – 17. Liestaler Poetry Slam

Wo soll das noch hinführen mit dem Dichter SLAM, der ältesten Poetry-Slam-Reihe im Kanton? Die Slammerinnen und Slammer führt die mittlerweile 17. Folge weiter in den Fussstapfen ihrer bekannten Vorbilder, die schon in Liestal auftraten. Das Publikum verschlägt es an einem Slam in die Höhen der Fantasie, die Nebengassen der schrägen Ideen, auf die Gipfel der Pointen und ins Labyrinth der Wortspiele. Feiern Sie mit uns einen weiteren rauschenden Slam-Abend! Moderation: Daniela Dill.

 

Dienstag, 24. April 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 25.–/15.–

«Kind der Aare». Hansjörg Schneider liest aus seiner Autobiografie

Der bekannte Dramatiker und Erzähler Hansjörg Schneider (Sennetuntschi, Kommissar-Hunkeler-Krimis) erzählt in seiner Ende Februar bei Diogenes erscheinenden Autobiografie vom Aargau, der Landschaft, aus der er stammt. Von seiner Kindheit und Jugend, die von sanften Hügeln und Auen, aber auch vom autoritären Vater geprägt waren. Von der Studentenzeit in Basel und vom Werdegang als Schriftsteller. Authentisch, berührend und kein bisschen milde zeichnet Hansjörg Schneider nach, wie er wurde, wer er ist.

 

Dienstag, 15. Mai 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Und eh ich nach den Früchten greife, landen sie im Warenkorb. Spoken-Word mit Daniela Dill

Wie kann Glück eingefangen und festgehalten werden? Kann man Glück auf einem 16-Giga-Stick speichern? Und wie kann man flüchtige Affären festhalten, ohne in einem Einfamilienhaus am Greifensee zu enden? Oder lebt es sich mit 3-4 Bücherregalen und einem übergewichtigen Kater glücklich? Daniela Dill rhythmisiert Alltagsbeobachtungen, reimt sich in Fantasiewelten und monologisiert Dialoge mit imaginären Gesprächspartnern.

 

Dienstag, 22. Mai 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Der ‹Baselbieter Gotthelf›. Vortrag zu Jonas Breitenstein von Rémy Suter

Der engagierte ‹Dichterpfarrer› Jonas Breitenstein (1828-1877) wurde nicht nur ‹Freund und Vater der Armen›, sondern auch ‹Baselbieter Gotthelf› genannt. Seine Gedichte, Idyllen und Erzählungen sind farbige, eindrückliche Sittengemälde seiner Zeit, die erzieherische Absichten mit einem tiefen Humanismus und feinem Humor vereinen.

Rémy Suter, eine Koryphäe für regionale Geschichte, ist Teil des Projektteams, das die neue Ausgabe der Schriften Breitensteins betreut hat. In seinem Vortrag zeichnet er, auch anhand von unpublizierten Briefen, ein vielschichtiges Lebensbild Breitensteins.

 

Freitag, 15. Juni 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Lesung mit Multimedia-Live-Performance zu Bildern und Texten von Rut Bischler

Zum Abschluss der Ausstellung mit Art-brut-Bildern von Rut Bischler präsentiert Markus Stolz zwei Videoinstallationen über ein Bild und einen Text der Künstlerin und spielt die Komposition ‹Cellissimo Graduale› von René Wohlhauser. Dazu liest Peter Stauffer Auszüge aus Rut Bischlers berührenden Tagebüchern, musikalisch ebenfalls umrahmt von Markus Stolz am Cello und Anita Stolz am Monochord. Eine sehr persönliche Finissage mit einer lange nachhallenden Symphonie aus Bildern, Worten und Klängen!