Programm

Information: Die für die Frühlingssaison zwischen Mitte März und Ende Mai geplanten Veranstaltungen werden aufgrund der COVID-19/Coronavirus-Krise in den Herbst verschoben.

Über allfällige neue Daten informieren wir hier und via Newsletter (Anmeldung Newsletter)

Besten Dank für Ihr Verständnis! Wir wünschen Ihnen alles Gute in diesen schwierigen Zeiten und hoffen, Sie bald unbeschadet wiederzusehen.

‹Der Bilderfex. Im imaginären Museum Theodor Fontanes›, Berlin 2019

Freitag, 16. Oktober 2020, 19.30 Uhr
(verschoben von 03. April)

Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Hommage an Theodor Fontane

Theodor Fontane (1819–1898), der vor 200 Jahren am 30. Dezember 1819 zur Welt kam, wird als engagierter Zeitgenosse, genialer Autodidakt, Journalist, bissiger Kommentator und grosser Romancier wiederentdeckt, der in seinen Gesellschaftsromanen ein Bild seiner Zeit entworfen hat. Er war zudem ein grosser Bildernarr und verfügte über eine immense Bilder-Kenntnis, die er in sein Werk einfliessen liess.

Christoph Wegmann (‹Der Bilderfex. Im imaginären Museum Theodor Fontanes›, Berlin 2019) und Martin Zingg führen durch Fontanes Leben, mit einem Abstecher in den Kanton Baselland, und durch das Musée imaginaire des Romanciers.

 

Freitag, 23. Oktober 2020, 19. 30 Uhr
(verschoben von 24. April)
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Demimondana. Vortrag von Magnus Wieland

Zur Feier von Carl Spittelers 175. Geburtstag am 24. April, wenn auch um ein halbes Jahr verschoben, schwelgen wir mit dem Literaturnobelpreisträger in Zirkusvorstellungen, Schwarzweissfilmen und Pariser Variétés.
Magnus Wieland, der Spittelers Nachlass am Schweizerischen Literaturarchiv SLA betreut, gibt Einblicke in den faszinierenden, aber kaum bekannten Einfluss der zeitgenössischen Populärkultur auf Spittelers Werk.

 

Dienstag, 10. November 2020, 19.30 Uhr
(verschoben von 27. März)
Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Wo sich Jonas Breitenstein und Jeremias Gotthelf (nicht) treffen. Vortrag mit Kurzlesungen von Remigius Suter und Patricia Zihlmann
[In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte Baselland]

Zwischen den beiden Dichterpfarrern Jeremias Gotthelf und dem um eine Generation jüngeren Jonas Breitenstein gibt es mancherlei Verbindungen. Die bekannteste ist Gotthelfs Erzählung ‹Hans Jacob und Heiri oder die beiden Seidenbandweber› von 1851, die Breitenstein zum Schreiben hochdeutscher Geschichten herausgefordert hat – doch welche weiteren Berührungspunkte gibt es? Der Kulturwissenschaftler Remigius Suter und Patricia Zihlmann, stv. Leiterin der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf, laden zur Spurensuche ein.

 

Freitag, 20. November 2020, 19.30 Uhr
(verschoben von 15. Mai)
Eintritt: Fr. 20.–/10.–
Lehrer und Dichter. Zum 125. Geburtstag von Traugott Meyer

Der Schauspieler Kaspar Lüscher liest Auszüge aus dem Roman ‹s'Tunälldorf› und anderen Werken des bekannten Mundartdichters. In Wenslingen aufgewachsen, wurde Traugott Meyer durch sei Wirken am Radio überregional bekannt, verdiente aber seinen Lebensunterhalt zeitlebens als Lehrer. An der Gedenkveranstaltung wird Museumsleiter Stefan Hess auch auf weniger bekannte Facetten in Meyers Schaffen hinweisen.

 

Jonas Breitenstein mit seiner Frau bei der Gartenarbeit. Quelle: Ortsmuseum Binningen

Dienstag, 1. Dezember 2020, 19.30 Uhr
(verschoben von 12. Mai)
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
«Ein Hauptübel ist ... der Pauperismus». Jonas Breitenstein als Armenpfleger

Als Pfarrer in Binningen und als Sekretär der Freiwilligen Armenpflege in Basel war Jonas Breitenstein täglich mit bitterer Armut konfrontiert. Der Kulturhistoriker Remigius Suter wird diese Seite von Breitensteins Wirken beleuchten, die sowohl im literarischen Werk als auch in Referaten ihren Niederschlag fand. Zudem werden Roland Plattner und Thomas Affolter über die Tätigkeit des Basellandschaftlichen Armenerziehungsvereins (AEV) und der heutigen Birmann-Stiftung berichten.

 

Bild: Basler Hebelstiftung

Freitag, 11. Dezember 2020, 19.30 Uhr
(verschoben von 19. Mai)
Eintritt: Fr. 15.–/10.–
Hebel kompakt

Die Basler Hebelstiftung gestaltet einen Abend, der Interessierten einen spannenden Einblick in Johann Peter Hebels Schaffen ermöglicht und sich an Hebel-LiebhaberInnen und -Neulinge gleichermassen richtet. Geniessen Sie literarische, musikalische und historische Beiträge von Albert M. Debrunner, Daniel Kriemler, Sebastian und Beat Mattmüller, Willi Schläpfer, Remigius Suter, Beat Trachsler und Dominik Wunderlin.